Trinkwasser + Stromnetzanschluss Projekt der Gemeinde Pampanal
Die Gemeinde Pampanal liegt in den Manglaren der Reserva Ecológica de Manglares Cayapas Mataje zwischen San Lorenzo an der Küste von Ecuador und Tumaco in Colombia.
Das System für behandeltes Trinkwasser beinhaltet mehr als 700 Meter Druckleitung mit 9 Brunnen, 3 Wasserpumpen und einem Verteilertank mit 8 Kubikmetern in 10 Metern Höhe.
Die Hauptverteilerlinie hat mehr als 2500 Meter Rohre.
Die individuellen Hausanschlüsse wurden von OIM finanziert.
Die 150 Familien haben heute mit dem System Zugang zu mehr als 60 Litern Trinkwasser pro Tag und Person, mit einem Total von 54.000 Litern pro Tag. Die 3 Wasserpumpen arbeiten ungefähr 3,6 Stunden pro Tag und sind an ein automatisches Kontrollsystem angeschlossen, dass die verschiedenen Brunnen abwechselnd ausnutzt. Die Microservicefirma benutzt ein Hipochlorationssystem mit welchem aus einfachen Kochsalz Chlor hergestellt wird.
Das Trinkwassersystem benötigt keine wesendlichen Wartungsmassnahmen, weil es total automatisch arbeitet. Man hat die Microservicefirma, die von den Mitgliedern der Gemeinde geleitet wird, um die Nachhalitigkeit des Systems auf lange Sicht zu gewährleisten.
Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pampanal, CODESO y FEDARPROBIM, der Federación Afro Artesanal de Recolectores de Productos Bioacuáticos del Manglar E.A. mit Sitz in Limones, Provinz Esmeraldas, Ecuador, Telefax 593-6-789473, fedarprobim@yahoo.com realisiert.
Die Hauptfinanzierung realisierte das Proyecto para el Desarrollo de los Pueblos Indígenas y Negros del Ecuador PRODEPINE RCN Telefax 593-6-727937, prodrcn@yahoo.com. Ausserdem gab es Hilfen vom Ilustre Municipio von Limones, dem Ilustre Municipio von San Lorenzo, dem OIM und CODESO.
Kinder aus Pampanal bei den Brunnen
Die schwarze Bevölkerung von Pampanal lebt hauptsächlich vom Sammeln und Verkaufen von Muscheln und dem Fischfang. Das durchschnittliche Monatseinkommen einer Familie liegt ungefähr bei 30 US $.
Es ist wichtig, dass die Gemeinde ihr Trinkwassersystem und den öffendlichen Stromnetzanschluss hat, um ein besseres Lebensniveau realisieren zu können. Früher haben sie einen offenen Brunnen benutzt, und mussten das Trinkwasser mit Kanus befördern. Anfangs war ein Solarsytem für die Wasserpumpen vorgesehen, aber man hat es geschafft die Finanzierung für den öfendlichen Netzanschluss zu realisieren.
Casilla 17-21-759, Quito, Ecuador, Sudamérica